Details

ISBN/EAN: 978-3-7799-7045-3
Einband: kartoniertes Buch
Weitere Details
Auflage:
1. Auflage 2023
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
76 S.
Format (T/L/B):
0.5 x 23 x 15 cm

Hersteller:
Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
service@beltz.de
Werderstr. 10
DE 69469 Weinheim


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Von Antisemitismus betroffen sein

Deutungen und Umgangsweisen jüdischer Familien und junger Erwachsener

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Beschreibung

Antisemitismus im Bildungswesen reicht von der Annahme der Nicht-Präsenz von Jüdinnen und Juden bis hin zu verbalen Übergriffen und physischer Gewalt. Vieles davon bleibt für das nichtjüdische Umfeld weitgehend unsichtbar, auch innerhalb von Schulen. Vor diesem Hintergrund fokussiert das Buch Erfahrungen von jüdischen Jugendlichen und ihren Familien und fragt, wie Antisemitismus im schulischen Kontext wahrgenommen, eingeordnet und bewältigt wird.

Über Marina Chernivsky, Friederike Lorenz-Sinai, Johanna Schweitzer

Marina Chernivsky ist Psychologin und Verhaltenswissenschaftlerin. Sie forscht zu Antisemitismus in Institutionen und leitet das von ihr gegründete Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung sowie die Beratungsstelle OFEK e.V. Bis 2017 war sie Mitglied im Zweiten Unabhängigen Expertenkreis Antisemitismus des Deutschen Bundestages und ist Mitherausgeberin des 2017 erschienenen Antisemitismusberichts. Aktuelle Forschungsschwerpunkte: Antisemitismus an Schulen und Gedenkstätten, Wirkung der Shoah u. a. in Bildung, Beratung und Psychotherapie. Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai,Professur für Sozialwissenschaftliche Antisemitismusforschung und Leitung des Arbeitsbereichs Sozialwissenschaftliche Antisemitismusforschung am Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) der Universität Tübingen. Forschungsschwerpunkte: Institutioneller Antisemitismus, Jüdische Erfahrungen in Gegenwartsverhältnissen und Institutionen, antisemitismuskritische Bildung und Beratung, Auswirkungen von antisemitischem Terror und kollektiver Gewalt, Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt. Johanna Schweitzer absolvierte den Bachelor of Arts an der Universität Potsdam in Germanistik und Erziehungswissenschaften und den Master of Arts an der Alice Salomon Hochschule Berlin in Praxisforschung in Sozialer Arbeit und Pädagogik. Seit 2018 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin und Koordinatorin der Forschungsprojekte am Fachbereich des Kompetenzzentrums für Prävention und Empowerment. Aktuelle Forschungsschwerpunkte: Antisemitismus im Bildungswesen, an Gedenkstätten und als lebensgeschichtliche Kategorie.