0

Buchtipps

Harlem in den 60er Jahren: Ray Carney, der sich aus ärmlichsten Verhältnissen hochgearbeitet hat, betreibt einen Einrichtungsladen auf der 125th Street. Da der Laden nicht genug abwirft, um seiner Frau und den zwei Kindern den Lebensstandard zu bieten, den seine bürgerlichen Schwiegereltern erwarten, verdient er sich etwas dazu, indem er seinem Cousin Freddie gelegentlich das eine oder andere Schmuckstück abnimmt und es bei einem Juwelier am Time Square versetzt.

Berlin und im Speziellen seine Bewohner sind etwas ganz Besonderes, darin sind wir uns bestimmt einig, aber ein Berlin wie in diesem Buch haben sie noch nie erlebt.

Zelda ist 21 und sieht die Welt ein bisschen anders als andere Menschen. Sie besucht Kurse für Menschen mit besonderen Bedürfnissen, und die Bibliothek gehört zu ihren Lieblingsorten. Ihre große Leidenschaft gehört den Wikingern und ihr größter Traum ist selbst eine Wikingerheldin zu werden. Sie lebt zusammen mit ihrem älteren Bruder Gert, der versucht sich so gut er kann, um sie zu kümmern, sein Leben aber selbst kaum in den Griff bekommt. Als Gert dabei ist, sich richtig Ärger einzuhandeln, ist es an Zelda und ihren Freunden, ihm aus dem Schlamassel zu helfen...  

Wieder ein Buch, das ich in einem Rutsch durchgelesen habe...   Schon allein der Plot ist unglaublich: Zwei Frauen, die beide aus unterschiedlichen Gründen aus ihrem bisherigen Leben fliehen wollen, tauschen nach dem Check-In am

Die Texanerin Cloris Waldrip ist 72 Jahre alt als sie mit ihrem Mann in einer kleinen Propellermaschine zu einer kleinen Hütte in den Wäldern der Bitterroot Mountains im Norden der USA fliegt. Es soll ein Kurzurlaub werden. Ganz liebevoll wird das Miteinander des Ehepaars beschrieben, das nach so vielen gemeinsamen Jahren voll wohlbekannter Eigenheiten ist.

Für mich war dies ein sehr spannendes Buch, was ich in einem Atemzug durchgelesen habe...   Ein echter Thriller, dabei aber nicht blutrünstig, der Thrill spielt sich im Kopf ab! Die Geschichte wird aus zwei unterschiedlichen Perspektiven erzählt - aus Sicht der verschwundenen Frau und aus Sicht der sich um sie sorgenden Schwester, die Böses ahnt...es wird von Kapitel zu Kapitel spannender und erst ziemlich zum Schluss kommt eine Wendung, die wirklich nicht vorhersehbar war...

Drei Jugendliche müssen in diesem Buch aus ihrer Heimat flüchten. Josef muss zusammen mit anderen Juden auf einem Schiff den Atlantik überqueren, weil die Nazis ihn aus Deutschland vertrieben haben. 60 Jahre später flüchtete Isabel mit ihrer Familie aus Kuba mit einem kleinen Motorboot – sie hofft, bald Miami erreichen zu können. Und Mahmoud muss Syrien verlassen, weil dort zu Zeit ein schlimmer Bürgerkrieg herrscht.  

Die Erlebnisse des zehnjährigen Schülerduos Matti und Otto mit den Lehrer*innen, unterschiedlichen Familiensituationen, nervenden Geschwistern, erster Liebe (die sie erst gar nicht als solche wahrnehmen), respektierenden Erwachsenen oder drachenhaften Schulsekretär*innen sind erfrischend und stärkend und von unbemühter Leichtigkeit.  

Ein junger Mann wartet mit zwei Drinks auf seine Angebetete. Sie kommt pünktlich - im Fernsehen. Ein zwölfjähriges Mädchen will nicht zu schnell erwachsen werden. Und ein Messie findet ins Leben zurück dank einer hübschen Frau, die womöglich noch trauriger ist als er selbst. Ein paar ganz normale Menschen, deren Leben nicht das ist, was sie sich erträumt haben. Die dennoch um ihr winziges Stück vom Glück kämpfen und lieber heute als morgen aus der Kleinstadt in Kentucky weg wollen.

South Central, L.A.. Lola Vasquez ist klein, zierlich, unscheinbar, anscheinend eine Chica unter vielen in der Latino-Gang The Crenshaw Six. Die Gang versucht, möglichst unauffällig zu agieren, und zu dieser Strategie gehört auch, dass Lola nicht sichtbar wird, denn in Wahrheit ist sie die Chefin der Gang, ebenso brillant wie rücksichtslos.