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ISBN/EAN: 859-6-547-88943-4
Format: EPUB
DRM: Digitales Wasserzeichen
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Auflage:
1. Auflage 2026
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
76 S., 0.83 MB
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Das Problem der Homosexualität (Zusammengefasste Ausgabe)

eBook - Bereicherte Ausgabe. Psychologische Perspektiven auf sexuelle Orientierung, Identität und gesellschaftliche Stigmatisierung

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Beschreibung

Dieses Werk untersucht Homosexualität aus Sicht der Individualpsychologie und verortet das Phänomen im Zusammenspiel von Minderwertigkeitsgefühlen, Kompensation und frühem Familienmilieu. Adler diskutiert Fallbeispiele, den "männlichen Protest", Rollenidentitäten und die Bedeutung von Gemeinschaftsgefühl, um die Zweckmäßigkeit individueller Lebensstile zu rekonstruieren. Stilistisch verbindet der Text klinische Beobachtung mit programmatischer Argumentation; er entstammt den Wiener Debatten der frühen Psychoanalyse, grenzt sich jedoch von Freud durch einen teleologischen, sozial eingebetteten Ansatz ab. Adler (1870¿1937), Arzt, Psychiater und Begründer der Individualpsychologie, formte seine Theorie aus Praxis in Ambulanzen und Erziehungsberatungsstellen sowie aus der Auseinandersetzung mit Freud. Sein Interesse galt Zielentwürfen des Ichs, der Dynamik von Über- und Unterlegenheit und der sozialen Einbindung des Menschen. So deutet er sexuelle Orientierungen als Resultat früher Erfahrungen, Familienkonstellationen und kultureller Erwartungen; die Fallanalysen spiegeln klinische Arbeit und pädagogisches Reformanliegen. Als historische Quelle der Wissens- und Psychiatriegeschichte empfiehlt sich das Buch allen, die die Genealogie psychologischer Sexualitätskonzepte, die Wiener Moderne und den Weg zu heutigen, inklusiveren Perspektiven nachvollziehen wollen. Wer datierte Prämissen kritisch kontextualisiert, findet eine prägnante Darstellung adlerscher Kernbegriffe und eine anregende, wenn auch zeitgebundene Deutung der Wechselwirkung von Person, Gesellschaft und Zuschreibung. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar ¿ destilliert, niemals verwässert. Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Autorenbiografie · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.

Über Alfred Adler

Alfred Adler war ein österreichischer Psychiater, Psychologe und Begründer der Individualpsychologie. Geboren am 7. Februar 1870 in Wien, studierte Adler Medizin und spezialisierte sich zunächst auf Augenheilkunde, bevor er sich der Psychiatrie und Psychotherapie zuwandte. Adler wurde bekannt als einer der ersten Mitstreiter Sigmund Freuds in der psychoanalytischen Bewegung, trennte sich jedoch 1911 von Freud und entwickelte eine eigenständige Theorie, die sich stärker auf soziale und interpersonelle Aspekte des menschlichen Verhaltens konzentrierte. Seine Individualpsychologie betont die Bedeutung von Gemeinschaftsgefühl, der Suche nach Zugehörigkeit und der Überwindung von Minderwertigkeitsgefühlen. Adlers Werk hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf die Psychotherapie, Pädagogik und Sozialarbeit. Er prägte Konzepte wie den "Minderwertigkeitskomplex", das "Lebensziel" und die Bedeutung frühkindlicher Erfahrungen für die Persönlichkeitsentwicklung. Zu seinen wichtigsten Schriften gehören Praxis und Theorie der Individualpsychologie (1920) und Der Sinn des Lebens (1933). Adler war ein Verfechter der sozialen Gerechtigkeit und betonte die Bedeutung von Erziehung und Prävention zur Förderung psychischer Gesundheit. Er hielt weltweit Vorträge und gründete zahlreiche Erziehungsberatungsstellen. Alfred Adler starb am 28. Mai 1937 während einer Vortragsreise in Aberdeen, Schottland. Seine Theorien sind bis heute zentraler Bestandteil der modernen Psychotherapie und psychologischen Praxis.

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