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Der Mann in der Schlange vor der Kinokasse

Roman

Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783351032609
Sprache: Deutsch
Umfang: 213 S.
Format (T/L/B): 2.3 x 22 x 13.5 cm
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

"Eine federleichte, brillante schwarze Komödie." Publisher''s Weekly Daniel Fischer hat ein Geheimnis. Er weiß, irgendwo da draußen sieht jemand zu - und schreibt alles auf. Es muss ihn geben, diesen großen Autor, denn er kann ihn hören. Bislang war Daniel bloß Statist, nicht mehr als "der Mann in der Schlange vor der Kinokasse". Doch jetzt spürt er seine Chance: einmal Hauptfigur sein im Roman des Lebens. Er kommt in eine Bar, vernimmt wieder das unverwechselbare Schreibgeräusch. Vor ihm steht die junge und unglückliche Sängerin Delia - und in ihrer Gegenwart hört er den Autor deutlich wie nie. Daniel hat keine andere Wahl, als sich vehement in ihr Leben einzumischen: Diese Chance, ins literarische Rampenlicht zu rücken, lässt er sich nicht entgehen ...William Conescu schickt seinen Helden gegen den Autor ins Feld - am Ende gewinnt der Leser. Daniel Fischer ist einunddreißig und hat ein Geheimnis. Er weiß: Irgendwo da drau-ßen gibt es jemanden, der zusieht, mithört - und alles aufschreibt. Es muss ihn ge-ben, den Autor, der sich diese Geschichte ausdenkt, in der Daniel immer nur Neben-rollen innehat. Er kann ihn nämlich hören, hin und wieder jedenfalls. Möglicherweise ist Daniel sogar der Einzige der Bescheid weiß, der Einzige, der das Geräusch des Stifts auf dem Papier hört, während der Autor die Geschichte weiter spinnt. Und jetzt endlich, nach jahrelangem Dasein als Randfigur, sieht er seine große Chance ge-kommen: Er ist einer Bar, hört wieder das charakteristische Kratzen auf Papier. Vor ihm steht die unglückliche junge Sängerin Delia Benson, in deren Gegenwart das Schreibgeräusch anschwillt wie noch nie. Er hat keine andere Wahl, als sich vehe-ment in ihr und ihrer Freunde Leben einzumischen, denn diese Chance auf literari-sches Rampenlicht darf er sich nicht entgehen lassen ... William Conescu drängt den Leser unaufhaltsam in die Rolle Daniel Fischers, der den Versuch unternimmt, sich neu zu erfinden, um seinem Autor zu gefallen. Ab-wechselnd subversiv, hochspannend und urkomisch stellt diese schwarze Komödie schadenfroh alles in Frage, woran wir glauben.

Autorenportrait

William Conescu, geboren in New York, wuchs in New Orleans auf. Seine Kurz-geschichten erschienen in "Gettysburg Review", "New Letters", "Green Mountains Review" und in anderen Zeitschriften und Anthologien. Er lebt in Chapel Hill, North Carolina.

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