Buchtipp von Michael Strobel

Hollywood 1921. Hardy Engel, der mäßig erfolgreiche Schauspieler dafür umso talentiertere Privatdetektiv, wird beauftragt, das Starlet Virginia Rappe zu finden. Er findet sie, eher zufällig, auf einer der legendären Partys des Komikers Roscoe „Fatty“ Arbuckle. Kurz darauf stirbt Virginia unter merkwürdigen Umständen und Hollywood hat seinen ersten großen Skandal. Denn niemand anderer als der größte Filmstar der Zeit, Roscoe Arbuckle, wird verdächtigt, für ihren Tod verantwortlich zu sein. Die großen Filmstudios versuchen mit aller Macht eine Ausweitung des Skandals zu verhindern und Hardy Engel gerät zwischen alle Fronten.

Der wahre Fall um Arbuckle und Virginia Rappe dient Weigold als Hintergrund für seinen mitreißenden Krimi, mit dem ihm ein spannendes Porträt des Hollywoods der 20er Jahre gelungen ist. Im Laufe der Handlung begegnet man neben den großen Studiobossen dieser Ära, so etwa den Universal-Gründer Carl Laemmle, auch vielen großen Stars der Zeit. So haben etwa Buster Keaton oder auch Charlie Chaplin ihre Auftritte. Ein Buch für alle Film- und Krimifans gleichermaßen.

Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Fall von Hardy Engel, denn „Der Mann, der nicht mitspielte“ ist der Auftakt zu einer neuen Reihe.

Weigold, Christof
Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co KG
ISBN/EAN: 9783462051032
22,00 € (inkl. MwSt.)
Kategorie:
Krimi